Tilsiter Lichtspiele - KiezKino


über

Unser Programmkino mit zwei Kinosälen und Kneipe in Friedrichshain ist das zweitälteste Kino in Berlin. Es gibt auch Hausbier aus unser eigenen Brauerei (am Ostkreuz). Und im Sommer machen wir Freiluftkino (auch am Ostkreuz). Der Hochstapler Friedrich Wilhelm Voigt, besser bekannt als Hauptmann von Köpenick, der Schauspieler Armin Mueller-Stahl, der Dichter Johannes Bobrowski und der Tilsiter Käse, sie alle stammen aus der ostpreußischen Stadt Tilsit an der Tilse im Memelland, wo der Filmemacher Volker Koepp seit Jahrzehnten Land und Leute dokumentiert. Und so spannend wie die bewegende Biographie dieser Stadt, so wechselhaft ist die Geschichte des zweitältesten Kinos in Berlin. 1908 in der Tilsiter Straße gegründet, die 1969 in Richard-Sorge-Straße umbenannt wurde, gab das Kino 1961, im Jahr des Baus der Berliner Mauer, seine letzte Vorstellung in der DDR. Bis in der Wendezeit junge Künstler die Lichtspiele aus ihrem Dornröschenschlaf wachküssten und wiedereröffneten, eine Kneipe dazu bauten und 20 Jahre später noch einen kleinen Kinosaal dazu, der jetzt unser Dokfilmsaal ist. Täglich sehenswertes Kinoprogramm in zwei Kinosälen mit Arthouse- und Independent-Filmen. Nichtdeutsche Filme werden in Originalversionen mit Untertiteln (OmU) gezeigt. Die dazugehörige Kneipe bezieht ihr Bier aus eigener Brauerei. Gegründet 1908, ist das kleine Programmkino das zweitälteste Kino in Berlin. Zusammen mit dem Kino Zukunft und Freiluftkino Pompeji - beide befinden sich im ZUKUNFT am Ostkreuz - bilden die Tilsiter Lichtspiele die Kino-Troika Friedrichshain. Es laufen viele interessante Filme und Filmreihen, bevorzugt in originalsprachigen Fassungen. Mitternachtskino, Kinderkino, Filmgespräche, Premieren, Lesungen und Filmkonzerte ergänzen das aufwendige Programm. Die Tilsiter Lichtspiele gibt es seit 1908. Das Kino verdankt seinen Namen der Tilsiter Straße, benannt nach der an Tilse und Memel gelegenen ostpreußischen Stadt im Gebiet Königsberg. Tilsit wurde 1946 von den Russen in Sowjetsk umbenannt und heißt auch heute noch so. 1961, die Berliner Mauer wird gerade errichtet, gaben die in Familienbesitz befindlichen Lichtspiele ihre letzte Vorstellung. 1969 erhielt die Tilsiter Straße den Namen des Kundschafters Richard Sorge, der 1944 in Tokio hingerichtet wurde. Anfang der 90er Jahre nutzte eine Gruppe von jungen Filmemachern und Künstlern die leerstehenden Räumlichkeiten als Atelier und sah es bald als Verpflichtung an, das schöne alte Kino zu sanieren. 1994 wurde die historische Stätte neu eingeweiht – zusammen mit einer Kneipe, denn der Mensch lebt ja nicht vom Film allein. Die Richard-Sorge-Straße beginnt oberhalb des ehemaligen Kino Kosmos an der Karl-Marx-Allee (Nähe Frankfurter Tor) und mündet in die Landsberger Allee, parallel zur Petersburger Straße verlaufend. Auf halber Strecke, zwischen Mühsam- und Straßmannstraße, befinden sich die Tilsiter Lichtspiele, ein Katzensprung von den Haltestellen der M10 und den Bahnhöfen der U5 entfernt.

Kontakt

Richard-Sorge-Str. 25a
Friedrichshain, Berlin 10249

Route

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Öffnungszeiten

Mo-Fr 16:00 - 02:00 / Sa-So 12:00 - 02:00

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030 4268129


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